Glossar

Hilfe, Tipps und Hintergründe.

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Matching

Was ist Matching?

Matching findet in einem Durchgang genau das, wonach man sucht, wenn man tauschen möchte. Und zwar Angebote, die den eigenen Wünschen entsprechen, während das eigene Angebot umgekehrt den Wünschen der anderen Anbieter entspricht. Gegenseitige Übereinstimmungen.

Ohne Matching müsste man jedes einseitige Suchergebnis noch einmal daraufhin durchsehen, was der jeweilige Anbieter im Gegenzug erwartet.

Suchtipps

Je mehr Optionen übereinstimmen, umso relevanter werden die Suchergebnisse gewertet, auch wenn nicht alle Suchkriterien erfüllt sind. Daher sollte man in der Suche nur mit den Optionen beginnen, die einem am wichtigsten sind. Sonst bestimmt das Unwichtige die Sortierung.

Der Suchradius wirkt dagegen streng, das heißt, alles was außeralb liegt, bleibt auch außen vor. Verkehrswert und Miete sind mehr oder weniger streng, abhängig vom Kontext.

Anwendungsfälle

Cambilio eignet sich für Wohnimmobilien und vergleichbare Objekte.

Wohnimmobilien

Andere Objekte

Einträge

Als Einträge werden Angebote (oder Inserate) und Suchen (oder Suchagenten) bezeichnet. Beides wird gespeichert und dann dauernd vom Matching-Algorithmus berücksichtigt. Ein Suchfeld gibt es also nicht.

Alle Einträge sind sofort aktiv. Inhalte, die öffentlich sind, werden erst nach einer bestimmten Zeit öffentlich angezeigt. Eine Löschung ist jedoch sofort wirksam.

In den Abschnitten zum Matching und Verkehrswert und Miete steht, welche Angaben in diesen Einträgen sinnvoll sind.

Titel

Auch wenn man sie als letztes, als Zusammenfassung, eingibt, sind Titel Schlagzeilen. Sie erscheinen in Auflistungen auf den öffentlichen Städteseiten, bei den Matching-Ergebnissen und zur Kennzeichnung von Konversationen. Sie werden auch in E-Mails mit Matches verschickt. Sie sollten eine kurze, attraktive Zusammenfassung sein. Beachte dabei, dass Ortsnamen und Wörter wie ›suche‹ und ›biete‹ wegen der systematischen Angaben überflüssig, und unscheinbare Wörter wie ›tausche‹ und ›gegen‹ bei näherer Betrachtung meistens überhaupt nicht eindeutig sind. Man sollte sie weglassen. Perfekt ist so etwas Einfaches wie ›Reetdachhaus am See‹, ›Neubau-Appartment City Nord‹ (Hamburg ist klar) oder ›Gemütliche Wohnung mit Terrasse‹. Was einen anspricht, wenn es in der Mail ist und was man erkennt, wenn man es wiedersieht.

Kombinationen

Beide Einträge, Suche und Angebot, werden einander zugeordnet. Das klingt komplizierter, als es ist. Es kann natürlich erst beim zweiten Eintrag der dazugehörige andere Eintrag bestimmt werden. Solange man nur einen entsprechenden Eintrag hat, funktioniert das automatisch.

Man kann mehrere Angebote und Suchen anlegen und einander beliebig zuordnen. So kann man an unterschiedlichen Orten suchen. Oder man sucht etwas Bestimmtes und bietet zwei Objekte alternativ an.

Kombinationen ermöglichen so auch, separate Tausche für andere Menschen (Mandanten) zu verwalten.

Suchradius

Außerhalb eines Suchradius liegende Angebote werden beim Matching ignoriert (die Berechnung ist nicht kilometergenau). Wenn du nur in einer bestimmten Richtung im Umkreis um deinen Ort suchen möchtest, überlege dir also, wo der beste Mittelpunkt für deine Suche liegt. Wie gesagt, man kann auch mehrere Suchen kombinieren und so das Suchgebiet genauer eingrenzen.

Wohnfläche

Cambilio bemisst die Größe des Wohnraums nach der Anzahl der Schlafzimmer, zusammen mit einigen ergänzenden Angaben. Dabei geht es darum, für wie viele Personen und welche Nutzung die Immobilie gut geeignet ist. Küche und Bäder werden entsprechend der vorgesehenen Personenzahl und dem angegebenen Standard vorausgesetzt. Selbstverständlich kann man diese Details im Text ergänzen.

Was als Schlafzimmer zählt

Kurz: Wenn es ein Schlafzimmer sein kann, ist es kein Home-Office.

Als Schlafzimmer zählt jeder abgeschlossene Raum in der nötigen Größe, der nach üblichen Maßstäben für einen Erwachsenen oder ein Paar regelmäßig zum Schlafen geeignet ist. Also ruhig, ohne ›Durchgangsverkehr‹ und mit Fenster. Auch wenn das für alle vorhandenen Räume zutrifft, werden bei Objekten mit mehreren Schlafzimmern für entsprechend viele Bewohner in der Regel einige Räume der gemeinschaftlichen Nutzung gewidmet. Diese zählen dann nicht mit.

Auch mitgezählte Schlafzimmer können tatsächlich anders genutzt werden, etwa als Wohn- oder Arbeitszimmer. Umgekehrt zählt etwa ein guter Home-Office-Bereich nicht unbedingt als Schlafzimmer.

Energieausweis

In den meisten Fällen müssen Immobilienanzeigen in Deutschland und Österreich laut Gesetz bestimmte Angaben aus dem Energieausweis beinhalten. Mehr Infos zu diesem lästigen aber wertrelevanten Thema finden sich beispielsweise hier: Deutschland, Österreich, Schweiz

Verkehrswert und Miete

Mittels dieser Werte bestimmt man im Angebot und steuert man in der Suche, ob es sich um Eigentum oder Miete handelt oder eine Kombination davon.

Wenn man in der Suche Verkehrswert oder Miete angibt, werden beim Matching Angebote priorisiert, bei denen ein entsprechender Wert angegeben ist. Weitere Angebote werden nachrangig aufgelistet. Es ist also zu empfehlen, zumindest bei Miet-Angeboten den erwarteten Betrag zu einzusetzen, damit gezielt danach gesucht werden kann.

Währung ist jeweils die Landeswährung (Euro oder Franken). In Angeboten werden die Werte anderen Nutzern angezeigt, bei Suchen jedoch nicht direkt.

Es sollte klar sein, dass diese Zahlen nicht unterschriftsreif sind. Es sind ›Hausnummern‹ die bei der Suche helfen sollen. Oft stehen abschließende Bewertungen noch aus. Und bei Mietwohnungen entscheiden sowieso die Vermieter, jedenfalls in Deutschland.

Anteile

Im Zusammenhang mit Anteilen beziehungsweise Beteiligungen neigt man zu einer umgekehrten Denkweise. Die tatsächliche Funktionsweise kann daher paradox erscheinen. Je flexibler eine mögliche Investition ist (hochwertiges Tauschangebot = teuer), umso weniger wird sie gematcht. Man sollte also gar keinen Wert eintragen. Das gilt für das Angebot zu einer gesuchten Beteiligung und für die Suche zu einem zu veräußernden Anteil.